Dienste

Aufgrund geltender Schutzmaßnahmen sind Dienste und Veranstaltungen bis auf Widerruf ausgesetzt.

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DatumUhrzeitThemaVerantworlich
03.01.202119:00FunkausbildungGfr. Hecker C.
17.01.202119:00EisrettungZugf. Gräßler C.
31.01.202119:00Atemschutz TheorieGrf. Vater A.
08.02.202108:00Atemschutzstrecke FTZ PaffenhainGrf. Vater A.

Die geografische Lage von Oberdorf

Mitglieder

Chronik

  • Im Jahre 1870 wurde in der Gemeinde Oberdorf eine Pflichtfeuerwehr gegründet.
  • 1871 wurde eine Handgezogene, fahrbare Handdruckspritze angeschafft, die noch bis weit in das 19 Jahrhundert genutzt wurde.
  • 1874: Die erste schriftlich fixierte Feuerlöschordnung der Gemeinde Oberdorf , wurde erstellt und durch die Amtshauptmannschaft bestätigt.
  • Im Jahr 1876 legte der Gemeinderat die Bezahlung für den Spritzenmeister von 6 Mark pro Jahr fest. Er wurde für die Wartung und Pflege der Geräte verpflichtet.
  • 1879: Aus den Unterlagen (Versicherungsschein) ging hervor, dass das Feuerwehrgerätehaus “ein alter Bretterverschlag mit einem Schieferdach” im Wert von 1200 Mark war. Der Standtort war gleich neben der alten Schule.
  • Im Jahr 1880 zählte die Gemeinde Oberdorf 268 Einwohner, davon mussten 45 Mann ihren Dienst in der Pflichtfeuerwehr ableisten.
  • 1889: Der Gemeinderat beschließt eine Gebührenordnung zur Wagenbespannung (Brände in den umliegenden Gemeinden).
  • 1899: Es fand jedes Jahr eine Bestandsaufnahme der Gerätschaften durch Herrn Branddirektor Wiegand in Form einer Übung statt.
  • 1903 bemängelte der Branddirektor Wiegand die bestehende Feuerlöschordnung aus dem Jahre 1874. Die Wehr sollte in eine Lösch- und Rettungsmannschaft aufgeteilt werden. Die Anführer kennzeichneten sich durch Arm- und Bauchbinden.
  • Die Feuerlöschverordnung wurde 1904 wurde überarbeitet. Jedes Feuerwehrmitglied erhielt eine Feuerlöschordnung in gedruckter Form.
  • Im Jahr 1905 zählte Oberdorf 318 Einwohner, wovon 61 Kameraden ihren Dienst in der Pflichtfeuerwehr ableisteten. Im Bestand der Feuerwehr war eine Saug-Druck-Spritze mit 130 Meter Schlauchmaterial.
  • 1914: Die seit 1874 stehende Handdruckspritze wurde durch den Spritzenbauer “Reinhard Haustein” aus Alberoda repariert. Eine Erneuerung der Saugeinrichtung wurde aus Kostengründen abgelehnt.
  • 1916: In Folge des Kriegstreibens wurden die Feuerwehren durch das MDI (Ministerium des Inneren) zu besonderer Sparsamkeit mit dem Schlauchmaterial aufgerufen.
  • 1919: Die Gemeinde Oberdorf erhielt vom Landesausschuss sächsischer Feuerwehren einen Aufruf, die vorhandenen Handdruckspritzen gegen Motorspritzen auszutauschen.
  • 1921: Nach der Anfrage vom Landesausschuss der sächsischen Feuerwehren über die Einsatztechnik, antwortete der Gemeinderat Oberdorf: dass zur Zeit eine Pferde gezogene Handdruckspritze zum Einsatz kommt und ein Austausch gegen eine Motorspritze aus finanziellen Gründen nicht in Frage kommt.
  • 1925: Nach dem die Stadt Stollberg eine Kraftfahrzeug-Motorspritze hatte, fand erstmals eine Übung mit der neuen Motorspritze statt.
  • 1931: Die Amtshauptmannschaft Stollberg wies daraufhin, dass die in Stollberg, Thalheim und Lugau stationierten Überlandspritzen verpflichtet sind im Umkreis von 15 km auszurücken. Eine Anforderung konnte nur durch den Bürgermeister bzw. Feuerlöschdirigenten erfolgen.
  • 1933: Die Einwohnerzahl von Oberdorf stieg auf 408, wovon 79 Männer der Pflichtfeuerwehr angehörten. In folgenden Jahren wurde durch den 2. Weltkrieg die Arbeiten der Feuerwehr eingeschränkt. Es gab kaum noch Männer und somit wurde das Feuerlöschen und der Luftschutz durch Frauen gesichert.
  • 1945: Zum Ende des 2. Weltkrieges bestand die Ausrüstung der Wehr aus einer Handdruckspritze und ca.160m Schlauchmaterial. Es wurde die Freiwillige Feuerwehr Oberdorf gegründet. Auf Grund einer Verordnung zur Feuersicherung der Ernte, musste die Gemeinde Mitteldorf ihre alte Motorspritze an die Freiwillige Feuerwehr Oberdorf vom Typ (TS 4 Siegerin von Fladder) abgeben.
  • 1946: Auf Anordnung der Militärkreiskommandantur wurden 13 Kameraden wegen ihrer Dienste als Offiziere und Unteroffiziere in der Wehrmacht aus dem Feuerwehrdienst entlassen.
  • 1947: Das alte Spritzenhaus neben der Schule wurde wegen Baufälligkeit abgerissen und der Dorfbach verlegt. Die Gerätschaften wurden im Freien gelagert.
  • 1949: Die Feuerwehr Oberdorf erhielt eine TS8 mit Gespannwagen. Die Geräte wurden in der Scheune bei Paul Junghans abgestellt. Bei Alarmierung der Wehr mussten die landwirtschaftlichen Geräte in der Scheune beiseite geräumt werde, da die Gerätschaften hinten dran standen. Durch den Baumeister Schneider aus Stollberg wurde ein Plan für ein neues Gerätehaus mit einen Schlauch- und Steigerturm sowie einer Wohnung entworfen. Das Projekt wurde nie realisiert.
  • 1950: Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Oberdorf erhielten erstmals Uniformen, die aus den Beständen der Feuerwehr Niederzwönitz kamen.
  • 1952: Das neue Gerätehaus wurde in vereinfachter Form gebaut.
  • 1957: Es wurde eine Brandschutzgruppe für den vorbeugenden Brandschutz unter der Leitung von Ernst Hiller gebildet. Nach einem verheerenden Brand am Seidel Gut, wurde auf die schlechte Alarmierung und Einsatzstärke hingewiesen. Im Oktober erhielt die Feuerwehr Oberdorf einen Tragkraftspritzenanhänger mit aufgebauter TS8. Die bis dahin genutzte Gespannspritze wurde abgegeben.
  • 1958: Im April wurde durch den Rat der Gemeinde ein Personenkraftwagen vom Typ “Horch” übernommen. Zur Verbesserung der Alarmierung, wurde im September eine Sirene auf dem Dach der Schule installiert.
  • 1959: Der vorhandene Horch wurde durch einen Personenkraftwagen vom Typ ” Wanderer” ausgetauscht. Der offene Tragkraftspritzenanhänger wurde durch einen geschlossenen Anhänger getauscht.
  • 1961: Die Feuerwehr Oberdorf nahm erstmalig an einem Feuerwehrwettkampf in der Staffel 4x100m teil und erreichte von 25 teilnehmenden Mannschaften den 9.Platz.
  • 1963: In diesem Jahr nahmen zwei Staffeln am Kreisausscheid im Feuerwehrkampfsport teil. Eine Staffel ging aus dem Wettkampf als Sieger hervor und qualifizierte sich somit für den Bezirksausscheid für 1964. Die Jugendlichen wurden erstmals erwähnt. Dies war eine Art Pionierfeuerwehr, welche heute mit einer Jungendfeuerwehr vergleichbar ist.
  • 1968: Die Feuerwehr von Oberdorf erhielt aus Armeebeständen einen ausgemusterten “Garant K30”. Das Fahrzeug blieb Eigentum des Rat des Kreises und wurde nur zur Nutzung übergeben.
  • 1969: Das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Oberdorf wurde umgebaut und bekam auf der Rückseite einen Benzinbunker.
  • 1970: Im Februar wurde eine Frauenbrandschutzgruppe mit 5 Kameradinnen gebildet.
  • 1972: Die AG junger Brandschutzhelfer wurde unter der Leitung von Siegfried Scheibner gegründet.
  • 1973: In der Disziplin” Schnelligkeitsübung der Gruppe” belegte die Feuerwehr Oberdorf den ersten Platz.
  • 1974: Durch die Eingemeindung wurde die Freiwillige Feuerwehr Oberdorf in die Freiwillige Feuerwehr Stollberg, Kommandostelle Oberdorf umbenannt.
  • 1977: Der erste Wochenendlehrgang der Freiwilligen Feuerwehren, Stollberg, Gablenz und Oberdorf fand in Wolfgangsmaßen bei Schneeberg statt.
  • 1980: Der Freiwilligen Feuerwehr Oberdorf wurde die Auszeichnung “Vorbildliche Freiwillige Feuerwehr” verliehen.
  • 1983: Die AG ” Junge Brandschutzhelfer” wurde als einzige AG vom Ministerium des Inneren in Berlin für die geleistete Arbeit ausgezeichnet.
  • 1984: Ein neuer Tragkraftspritzenanhänger wurde an die Wehr übergeben.
  • 1985: Am 15.Februar wurde ein neues Fahrzeug vom Typ”Robur LO” übergeben. Das Garagentor am Gerätehaus musste vergrößert werden.
  • 1986: Die Freiwillige Feuerwehr Stollberg mit den Kommandostellen erhält den Ehrennahmen “Hans Schletter”.
  • 1987: Die Frauenmannschaft der Feuerwehr Oberdorf belegte den 2.Platz beim Kreisleistungsvergleich.
  • 1991: Der Name wurde wieder in Freiwillige Feuerwehr Oberdorf umbenannt.
  • 1992: Es erfolgte die Gründung des Vereins der Freiwilligen Feuerwehr Oberdorf e.V.
  • 1992: Die Kameraden der Feuerwehr Oberdorf nahmen bei den Löscharbeiten im Katastropheneinsatz zur Waldbrandbekämpfung im Kreis Weißwasser teil.
  • 1993: Im Rahmen einer Jahreshauptversammlung wurde die Alters- und Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Oberdorf gegründet.
  • 1994: Vom 28. bis 31 Juli feierte die Freiwillige Feuerwehr Oberdorf ihr 120 jähriges Bestehen. Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde die Jugendfeuerwehr unter der Leitung von Toralf Colditz wieder gegründet.
  • 1995: Nach dem der Umbau, des nie genutzten Heizhauses der Agrargenossenschaft in einem Gerätehaus abgeschlossen war, wurde dieses an die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Oberdorf am 21.04.1095 übergeben. Die Kameraden der Feuerwehr Oberdorf, arbeiteten zum Wochenendlehrgang erstmals mit einem Löschgruppenfahrzeug vom Typ”W50″. Das Fahrzeug gehört heute dem Verein der Freiwilligen Feuerwehr Oberdorf e.V.
  • 1999: Die Jugendfeuerwehr feiert ihr 5jähriges Bestehen. Anlässlich dieses Ereignisses, bekam die Jugendfeuerwehr die erste eigene Fahne.
  • 2000
    In der Freiwilligen Feuerwehr Oberdorf verrichten 36 Kameraden ihren Dient in der aktiven Abteilung. Die Alters- und Ehrenabteilung zählt 15 Mitglieder. In der Jugendfeuerwehr arbeiten 20 Mädchen und Jungen mit. Die größten Erfolge feierte die Jugendfeuerwehr beim 6.Pokalwettbewerb der Jugendfeuerwehren in Sachsen. Die Mädchen holten sich den 2.Platz und die Jungen den 1.Platz.
  • 2002: Die Freiwillige Feuerwehr Oberdorf bekommt ein gebrauchtes LF 16/TS vom Typ Iveco-Magirus
  • 2009: Die Freiwillige Feuerwehr Oberdorf hat zur Zeit 27 Kameraden im aktiven Einsatzdienst, sowie 16 Kameradinnen und Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung. In der Jugendfeuerwehr arbeiten 14 Mädchen und Jungen mit.